Proton befragt zwischen dem 4. und 11. November 2026 ausgewählte Mitarbeiter erneut dazu, wie sie KI bei der Arbeit einsetzen. Das geht aus einer internen E-Mail hervor, über die 404 Media berichtete und die TechRadar am 27. Oktober aufgriff. In der E-Mail werden die Gespräche als "konsequential" bezeichnet; die Ergebnisse könnten Rollen, Verantwortlichkeiten und die "weitere Beschäftigung" betreffen. Proton erklärt, dies sei kein Vorwand für Entlassungen.
Die Berichte folgen auf eine Recherche von 404 Media, die am 29. Oktober veröffentlicht wurde. Sie stützte sich auf acht aktuelle und einen früheren Mitarbeiter und beschrieb eine Software, die auf Mitarbeiter-Computern misst, wie viel Code von KI geschrieben wird. Am Freitag, 30. Oktober, entschuldigte sich das offizielle X-Konto von Proton dafür, nicht den Erwartungen gerecht geworden zu sein. Das Unternehmen dementierte, Überwachungssoftware auf den Computern der Beschäftigten installiert zu haben, und sprach von einem Missverständnis über Geräteverwaltungssoftware (MDM). Außerdem kündigte Proton an, seine internen KI-Regeln als Open Source zu veröffentlichen und neue Versionen seines Assistenten Lumo bereitzustellen. Am Tag zuvor hatte CEO Andy Yen auf Reddit erklärt, seine Aussagen seien aus dem Kontext gerissen worden.
Laut Frandroid kündigten viele Nutzer in sozialen Netzwerken an, ihr bezahltes Abo zu kündigen. Die von uns geprüften Berichte betreffen nicht die Logging-Richtlinie von Proton VPN.
Quellen: TechRadar, 27.10.2026 (englisch); Frandroid, 31.10.2026 (französisch).